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Pflegekräfte schuften für einen Hungerlohn

pflege notstandErschreckende Zahlen hat die Bundestagsfraktion DIE LINKE mit einer Anfrage ans Licht gebracht: Laut Datenauswertung der Bundesagentur liegt der Verdienst bei zwei Drittel der vollzeitbeschäftigten AltenpflegehelferInnen in Deutschland unter der so genannten Niedriglohnschwelle von 2.203 Euro brutto im Monat.

Das bedeutet: Pflegekräfte schuften für einen Hungerlohn! Angesichts dessen muss sich über den Mangel an Pflegekräften wirklich niemand wundern. „Wer eine für die Gesellschaft so wichtige Tätigkeit wie die Altenpflege als Beruf wählt, muss dafür anständig bezahlt werden“, kommentiert Sahra Wagenknecht das Ergebnis der Anfrage.

Die Vorsitzende der Kreistagsfraktion DIE LINKE im Kreis Mettmann, Ilona Küchler, ergänzt: "Mit Datenstand März 2017 waren im Kreis Mettmann 2.974 Menschen sozialversicherungspflichtig im Bereich der Altenpflege beschäftigt. Davon 1.191 im Helferbereich und 1.783 Fachkräfte. Zu diesem Zeitpunkt waren im Arbeitsagenturbezirk Mettmann im Bereich Altenpflege insgesamt 141 Arbeitsstellen gemeldet. Gleichzeitig ist dem Senioren- und Pflegeplan für den Kreis Mettmann zu entnehmen, dass die gemeldeten offenen Stellen bei den Arbeitsagenturen geringer ist als die Anzahl der real existierenden offenen Stellen, da nicht alle Einrichtungen ihre offenen Stellen bei der Arbeitsagentur anmelden."

Wer an dieser misslichen Lage etwas ändern will, muss für eine faire Entlohnung und bessere Arbeitsbedingungen sorgen. Dann kann es auch gelingen, die stille Reserve von Pflegekräften, die es gibt, zu reaktivieren.

Mehr Informationen zum Thema erhalten Sie hier: Gesundheit und Pflege

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