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UN-Behindertenrechtskonvention in allen Lebensbereichen umsetzen

behindertenrechtskonventionDie Umsetzung der UN-Behindertenrechts- konvention und ihrer Forderung nach einer inklusiven Gesellschaft erfolgt nur zögerlich.

Und so hat sich die Kreistagsfraktion DIE LINKE vorgenommen, alle Bereiche zu durchforsten, auf die der Kreis gezielt Einfluss nehmen könnte. Denn das Inklusionsgebot berührt nicht nur die schulische Ebene – auch wenn diese ohne Frage von sozialer Bedeutung ist. Der Inklusionsprozess stellt eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe dar und verlangt im Sinne der Menschen, um die es geht, alle Lebensbereiche zu durchleuchten.

Aus diesem Grund hat sich die Fraktion DIE LINKE in der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Kultur und Tourismus auf Artikel 30 der UN-Behindertenrechtskonvention berufen und die Erarbeitung eines Tourismuskonzeptes für Senioren und Menschen mit Beeinträchtigung sowie die Erweiterung der damit verbundenen Rubrik „neanderland für Familien, Schulen“ um die Punkte Senioren und Inklusive Angebote, beantragt.

Übrigens Artikel 30 regelt die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am kulturellen Leben sowie an Erholung, Freizeit und Sport und beinhaltet die Schaffung vom Zugang zu Orten kultureller Darbietungen oder Dienstleistungen, wie Theatern, Museen, Kinos, Bibliotheken und Tourismusdiensten, sowie, so weit wie möglich, zu Denkmälern und Stätten von nationaler, kultureller Bedeutung.

Mit verhältnismäßig geringem Aufwand sowie geringen finanziellen Mitteln, wäre es möglich gewesen, entsprechende Angebote zu erarbeiten und diese auf der Internetseite des Kreises www.neanderland.de/ und mit entsprechenden Flyern zu publizieren,“ so die Fraktionsvorsitzende Ilona Küchler.

Lediglich 5.000 € sollte die Kreispolitik im Haushalt 2015 hierfür erübrigen. Doch die Mehrheit der Ausschussmitglieder sah hier keinen Handlungsbedarf und berief sich darauf, dass es nur ein Tourismuskonzept für alle Zielgruppen gibt.

Für die Fraktion DIE LINKE ist dies lediglich eine „faule Ausrede“, denn wer eine inklusive Gesellschaft will, muss auch aufzeigen, welche Möglichkeiten der Teilhabe existieren.

Zudem gibt es auf der Internetseite bereits eine Rubrik für Familien und für Schulen. Warum dann also auch nicht eine für Seniorinnen und Senioren sowie für Menschen mit Beeinträchtigung schaffen?“

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