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Fachkompetenz von Gewerkschaftsvertretern nutzen

ilona kuechlerDer Kreis Mettmann hat mit dem Land NRW Kooperationsvereinbarungen zur Schaffung eines Regionalen Bildungsnetzwerkes getroffen. Prinzipiell begrüßt DIE LINKE, dass in diesem alle Bildungspartner zusammenarbeiten sollen. Einziger Wermutstropfen: Während Kitas, Schulen, Hochschulen, Träger der Weiterbildung, Kammern und Wirtschaft Vertreter entsenden, werden Repräsentanten der Gewerkschaften außen vor gelassen. Dies hat der Vertreter der Kreistagsfraktion DIE LINKE mehrfach im Ausschuss Schule und Kultur (jetzt Schule und Sport) kritisiert. Zuletzt hat Rainer Köster in der Sitzung des 20.03.2014 darauf hingewiesen.

In dem Vertrag heißt es: Eine fundierte Ausbildung und Bildung der Menschen im Kreis Mettmann ist ein wichtiger Faktor für unsere Zukunft. Insbesondere das Bildungswesen hat die Aufgabe, dazu beizutragen, soziale Gerechtigkeit zu schaffen und die Menschen auf die Erfordernisse des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels so vorzubereiten, dass sie über die notwendigen Kompetenzen verfügen, um im beruflichen, gesellschaftlichen und privaten Bereich bestehen zu können.

Dass bei diesem Vorhaben die Unterstützung durch alle Bildungspartner gegeben sein sollte, sieht auch die Fraktion DIE LINKE so. Unverständlich ist nur, dass zwar die Arbeitgeberverbände Berücksichtigung finden, die Arbeitnehmer-Vertreter jedoch keine Rolle spielen. Im Kreis Mettmann vertreten diese immerhin ca. 35.000 Mitglieder und haben seinerzeit im Pädagogischen Beirat des Kreises Mettmann bereits ihre Fachkompetenz unter Beweis gestellt.

Die Kreistagsfraktion DIE LINKE wird in der kommenden Sitzung des Schulausschusses den Antrag stellen, den Kreis der Akteure der Regionalen Bildungskonferenz des Netzwerkes Schule-Beruf, um Vertreter des DGB zu erweitern.

Und auch wenn der Kreis Mettmann den Bedarf nicht erkennt, sollte doch zumindest Arbeitsminister Guntram Schneider – der sich 30 Jahre lang im Deutschen Gewerkschaftsbund engagiert hat und zuletzt Vorsitzender des DGB in NRW war – eine andere Sichtweise an den Tag legen. Eine vertragliche Änderung sollte zumindest am Land nicht scheitern.

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