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Viele offene Fragen

chemieDer erneute Unfall bei dem Wülfrather Chemiewerk der Ashland-Südchemie-Kernfest GmbH (ASK) lässt die LINKE Kreistagsfraktion ins Grübeln kommen. So stellt sich die Fraktion viele Fragen, welchen sie intensiv nachgehen wird:

Mit welchen chemischen Substanzen arbeitet das Chemiewerk und in welchen Mengen werden diese vor Ort gelagert?

Welchen Gefahrenklassen sind die Substanzen zugeordnet?

Wurden die Sicherheitsvorkehrungen nach dem Unfall 2008 verstärkt? Wenn ja, in welchem Maße`?

Und vor allem, wie werden die Sicherheitseinrichtungen dieser Firma kontrolliert? Von unabhängigen Unternehmen, den Behörden oder werksintern? In welchem Turnus finden Kontrollen statt? Werden die Kontrollen angemeldet oder bekommt das Werk „unangemeldeten Besuch“?

Ebenfalls bewegt die Fraktion die Frage, wer für die Kosten der Einsätzkräfte (Polizei, Feuerwehr, Rettungskräfte) aufkommen muss? Die Ashland-Südchemie-Kernfest GmbH oder der Steuerzahler?

Nach dem ersten Schock wurden aber auch schnell berechtigte Fragen von besorgten Bürgerinnen und Bürgern laut. So wurde auch die LINKE Kreistagsfraktion mit der Frage konfrontiert, ob die Sicherheitsvorkehrungen nicht ausreichend seien oder nicht eingehalten wurden?

„Eine Frage, auf die wir keine Antwort geben können und ebenfalls auf Informationen seitens des Kreises und der Bezirksregierung angewiesen sind,“ so Ilona Küchler (Fraktionsvorsitzende). „Natürlich sind auch wir besorgt und werden uns um Klärung der Fragen bemühen. Denn bereits im Jahr 2008 wurden 53 Verletzte beklagt. Um die Gefahr, die von diesem Unternehmen ausgeht weiter einzugrenzen und schlimmere Katastrophen zukünftig zu verhindern, hätten auch wir gerne gewusst, welche Konsequenzen die Häufung der Unfälle in punkto Sicherheit nachsichzieht und welche Maßnahmen ergriffen werden?“

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