deenfritptrues

Home

LINKE helfen bei Spurensuche in Mettmann

spurensucheAm 13.04.2011 waren drei Angehörige ehemaliger Zwangsarbeiter zu Besuch in Mettmann, zusammen mit Mitgliedern des Vereins „Spurensuche – NS-Geschichte in Wuppertal“. Begrüßt wurden sie am Mettmanner Bahnhof von Rainer Koester, Autor des Buches „Mettmann unterm Hakenkreuz“ und weiteren interessierten Bürgern aus Mettmann und Umgebung, so der örtlichen GEW, der Evangelischen Kirche, des Arbeitskreises für Toleranz und Zivilcourage sowie Mitgliedern der DLW aus Wülfrath und der LINKEN-Kreistagsfraktion mit Ilona Küchler und Rainer Koester.

 

Letzterer führte die Gäste aus Weißrussland und der Ukraine zu mehreren Stationen großer ehemaliger Zwangsarbeiterlager im Mettmanner Osten. Dort waren während des 2. Weltkrieges tausende Zwangsarbeiter unter unzumutbaren Bedingungen untergebracht und mussten in den nahegelegenen Fabriken schwere und gefährliche Arbeit bei minimaler Ernährung leisten. Einige kamen dadurch ums Leben – wie ein sechsjähriges russisches Kind am Bahnhof oder neun junge russische Frauen, die in ihrer Baracke verbrannten. Nachdem die Delegation am Mettmanner Friedhof an der Goethestraße Blumen an den Massengräbern der getöteten Zwangsarbeiter in der Kreisstadt niedergelegt hatten, gab es im Mehrgenerationenhaus eine abschließende Aussprache, bei der Rainer Koester den Gästen Auszüge aus seinem Mettmanner Buch überreichte und ihn Anatolji Rosacha, der als Säugling mit seiner Mutter im Zwangsarbeiterlager „Wagner und Englert“ lebte, bat, seinen Dank an den Mettmanner Bürgermeister weiterzuleiten.


Rainer Koester erinnerte am Ende noch an die Initiative der LINKEN-Kreistagsfraktion, für die umgekommenen zwölf Zwangsarbeiter im Neandertal und die im Zusammenhang dort dokumentierten zehn getöteten deutschen Naziopfer Gedenktafeln zu errichten.

Link1 | Link2 | Link3

Copyright © Kreistagsfraktion DIE LINKE ME. All Rights Reserved.

X

Right Click

No right click © Urheberrechte bei der Kreistagsfraktion DIE LINKE ME