Durstig nach mehr


Die Wintershall Holding GmbH - der größte deutsche Erdöl- und Erdgasproduzent – streckt seine Fühler nun auch im Kreis Mettmann aus. Dem Unternehmen „durstet“ es nach Profiten.
Und während der Konzern ohne Rücksicht auf die Menschen im Lande diesen Durst stillen will, werden die Gefahren der Grundwasserverunreinigung, nicht absehbare Spätfolgen (Ackerbau) sowie die elementare Frage, nach der Sicherung des Trinkwassers. verdrängt. Aber auch Bürger haben Durst!
 


Um das ganze Gefahrenpotenzial des Fracking (Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten mittels Wasserdruck und Einsatz von Chemikalien) zu erkennen, benötigen wir nicht den Blick nach Übersee. Brennende Wasserhähne, vergiftetes Trinkwasser, Erdbeben - dies sind nur einige der bekannt gewordenen Folgen in den USA. Doch der Blick ins niedersächsische Emsland zeigt, dass auch in Deutschland bereits Kontaminierungen zu verzeichnen sind. Auch wenn derzeit alles schön geredet wird und Wintershall versichert, keine Bohrungen im Kreis Mettmann vor 2013, sieht die Kreistagsfraktion DIE LINKE derzeit keine Alternative als das Verbieten des Fracking. Denn neben der Grundwasserverunreinigungen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen, sind hoher Flächenverbrauch, Lärm und ein erhöhtes Verkehrsaufkommen weitere Folgen des Gasbohrens.
DIE LINKE ist nicht bereit auf Grund von Gier und Profitsucht existenzielle Bedürfnisse der Menschen- wie sauberes Trinkwasser – zu gefährden.
 
Ausführliche Informationen zum Thema Fracking erhalten Sie unter:

http://www.gegen-gasbohren.de  

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